Eine klare Mehrheit der JU Mitglieder aus Berlin unterstützt Friedrich Merz im Rennen um den CDU-Vorsitz. Der Entscheidung war ein Pitch zwischen den drei Bewerbern um den Parteivorsitz der Christdemokraten vorausgegangen. Die rund 2800 Mitglieder der Hauptstadt-JU hatten zwei Wochen Zeit, für ihren Favoriten zu stimmen. Armin Laschet erhielt 22,1 Prozent, Friedrich Merz 47,6 Prozent und Norbert Röttgen 30,3 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 23,1 Prozent. Damit wichen die Berliner nur knapp vom Bundestrend ab.

Das Ergebnis bestätigt den Eindruck des Landesvorsitzenden Christopher Lawniczak, der sich wenig überrascht zeigt: „Friedrich Merz verkörpert die Sehnsucht nach einer unterscheidbaren und ambitionierteren Union. Seine Impulse gerade auch zur Generationengerechtigkeit stieß in der Mitgliedschaft auf große Resonanz.

Mit dem großen Zuspruch für Norbert Röttgen habe ich nicht gerechnet. Er hat viele bei seiner Vorstellung beim Pitch überzeugt. Für Armin Laschet ist das Rennen um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer noch nicht vorbei. Zwar hat er mit Abstand die wenigsten Stimmen der JU´ler erhalten, das könnte auf dem Parteitag aber ganz anders aussehen. Das Resultat ist aber wichtiger Fingerzeig von uns als einflussreiche Parteizukunft.“

Zur Verschiebung des Parteitages äußert sich Lawniczak ebenfalls: „Ich begrüße die Einigung der drei Kandidaten, den Parteitag nun im Januar durchzuführen. Die CDU darf nicht länger kopflos bleiben! Die Chefetage im Konrad-Adenauer-Haus muss endlich wieder besetzt werden! Notfalls müssen neue Wege der Abstimmung gegangen werden, damit die Delegierten endlich ihr Kreuz machen können.“

Etwa jeder zehnte Parteitagselegierte ist Mitglied der Jungen Union. Aus Berlin vertreten Philipp Dillmann, Dennis Barasch und Christopher Lawniczak die neue Generation.

Pressekontakt:
Christopher Lawniczak (Landesvorsitzender): presse@juberlin.de
JU Berlin votiert für Merz zum CDU-Parteivorsitz

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